Zitate von Arthur Schopenhauer

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Insgesamt 78 Zitate in alphabetischer Reihenfolge (max. 20 Zitate pro Seite)
  1. Mein unerschütterliche Glaube an die Dummheit des Tieres Mensch hat mich nie enttäuscht und ist mir im Lauf des Lebens oft zustatten gekommen.

  2. Mitleid mit Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, dass man zuversichtlich behaupten darf: wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein.

  3. Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.

  4. Nichts ist schwerer, als bedeutende Gedanken so auszudrücken, daß jeder sie verstehen muß.

  5. Vergeben und vergessen heißt kostbare Erfahrungen zum Fenster hinauswerfen.

  6. Viel leichter ist Widerlegen als Beweisen - Umwerfen als Aufstellen.

  7. Viel zuviel Wert auf die Meinung anderer zu legen ist ein allgemein herrschender Irrwahn.

  8. Viele verlieren den Verstand deshalb nicht, weil sie keinen haben.

  9. Was die Leute gemeiniglich als Schicksal nennen, sind meistens nur ihre eigenen dummen Streiche.

  10. Was mit allein schwerfällt zu verlassen,
    ist meine eigene und die öffentliche Bibliothek.
    Ohne Bücher auf der Welt wäre ich längst verzweifelt.

  11. Wenn die Welt erst ehrlich genug sein wird, um Kinder vor dem 15. Jahr keinen Religionsunterricht zu erteilen, dann wird von ihr was zu hoffen sein.

  12. Wer etwas Sagenswertes zu sagen hat,
    braucht es nicht in preziöse Ausdrücke, schwierige Phrasen und dunkle Anspielungen zu verhüllen;
    sondern er kann es einfach, deutlich und naiv aussprechen, und dabei sicher sein, dass es seine Wirkung nicht verfehlen wird.

  13. Wer sich die Teufel mit Hörnern und die Narren mit Schellen vorstellt, wird stets ihre Beute.

  14. Wie man, auf einem Schiffe befindlich, sein Vorwärtskommen nur am Zurückweichen und demnach Kleinerwerden der Gegenstände auf dem Ufer bemerkt, so wird man sein Alt- und Älterwerden daran inne, daß Leute von immer höhern Jahren einem jung vorkommen.

  15. Wir denken selten an das, was wir haben, aber immer an das, was uns fehlt.

  16. Wir sollten stets eingedenk sein, dass der heutige Tag nur einmal kommt und nimmer wieder.

  17. Zum Denken sind wenige Menschen geneigt, obwohl alle zum Rechthaben.

  18. Zwischen dem Genie und dem Wahnsinnigen ist die Ähnlichkeit, dass sie in einer andern Welt leben als der für alle vorhandenen.

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