Zitate von François de La Rochefoucauld

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Insgesamt 28 Zitate in alphabetischer Reihenfolge (max. 20 Zitate pro Seite)
  1. Alle Fehler, die man macht, sind eher zu verzeihen als die Mittel, die man anwendet, um sie zu verbergen.

  2. Bisweilen gehört nicht weniger Klugheit dazu, auf einen guten Rat zu hören, als sich selbst einen solchen zu geben.

  3. Der Gleichmut der Weisen ist nichts als die Kunst, seine Erregung im Herzen zu verschließen.

  4. Der Wunsch, klug zu erscheinen, verhindert oft, es zu werden.

  5. Die Eifersucht wächst, solange man zweifelt;
    sie wird zur Raserei oder hört auf,
    sobald man vom Zweifel zur Gewissheit kommt.

  6. Die Hoffnung, so trügerisch sie ist, dient wenigstens dazu, uns auf angenehmem Weg an das Ende des Lebens zu führen.

  7. Die Liebe kann, wie das Feuer, nicht ohne ständigen Antrieb bestehen; sie hört auf zu leben, sobald sie aufhört zu hoffen oder zu fürchten.

  8. Die Welt belohnt öfter den Schein von Verdienst als den Verdienst selbst.

  9. Es gibt nur eine Liebe, aber tausend verschiedene Nachahmungen.

  10. Es gibt zweierlei Arten von Neugier:
    die eine aus Eigennutz, die uns antreibt zu erfahren, was uns nützen kann;
    die andere aus Stolz, die dem Trieb entspringt, zu wissen, was andere nicht wissen.

  11. Es ist ebenso leicht, sich selbst zu täuschen, ohne es zu merken,
    wie es schwer ist, die andern zu täuschen, ohne dass sie es bemerken.

  12. Es ist sehr viel leichter, einen ersten Wunsch zu unterdrücken,
    als sich die Wünsche zu erfüllen, die der erste nach sich zieht.

  13. Gerechtigkeitsliebe ist bei den meisten Menschen nur die Angst, Ungerechtigkeit zu erleiden.

  14. Kein Mensch hat öfter unrecht als der, der es nicht ertragen kann, unrecht zu haben.

  15. Kleine Fehler geben wir gern zu, um den Eindruck zu erwecken, wir hätten keine großen.

  16. Liebe muss wie das Feuer immer wieder angefacht werden.
    Sie stirbt, wenn sie zu hoffen oder zu fürchten aufhört.

  17. Man kann schlauer sein als ein anderer, aber nicht schlauer als alle anderen.

  18. Manche Menschen gelten nur deshalb etwas in der Welt, weil ihre Fehler die Fehler der Gesellschaft sind.

  19. Mit nichts ist man so freigebig wie mit seinen Ratschlägen.

  20. Mittelmäßige Geister verurteilen gewöhnlich alles, was über ihren Horizont geht.

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