Zitate von arthur schopenhauer

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  1. All unser Übel kommt daher, daß wir nicht allein sein können.

  2. Alle Formen nimmt die Geistlosigkeit an, um sich dahinter zu verstecken: sie verhüllt sich in Schwulst, in Bombast, in den Ton der Überlegenheit und Vornehmigkeit und in hundert anderen Formen.

  3. Aller Eigensinn beruht darauf, daß der Wille sich an die Stelle der Erkenntnis gedrängt hat.

  4. Auch das Zufälligste ist nur ein auf entfernterem Wege herangekommenes Notwendiges.

  5. Bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in einer anderen Welt.

  6. Beklagte man ehemals die Schuld der Welt, so sieht man jetzt mit Grausen auf die Schulden der Welt.

  7. Bescheidenheit bei mittelmäßigen Fähigkeiten ist bloße Ehrlichkeit; bei großen Talenten ist sie Heuchelei.

  8. Das Geld gleicht dem Seewasser. Je mehr davon getrunken wird, desto durstiger wird man.

  9. Das Glück gehört denen, die sich selbst genügen.
    Denn alle äußeren Quellen des Glückes und Genusses sind, ihrer Natur nach, höchst unsicher, misslich, vergänglich und dem Zufall unterworfen.

  10. Das Leben kann als ein Traum angesehen werden und der Tod als Erwachen.


  11. Das Neue ist selten das Gute, weil das Gute nur kurze Zeit das Neue ist.

  12. Das Publikum ist so einfältig, lieber das Neue als das Gute zu lesen.

  13. Das Schicksal mischt die Karten, wir spielen.

  14. Daß die niedrigste aller Tätigkeiten die arithmetische ist, wird dadurch belegt, daß sie die einzige ist, die auch durch eine Maschine ausgeführt werden kann. Nun läuft aber alle analysis finitorum et infinitorum im Grunde doch auf Rechnerei zurück. Danach bemesse man den "mathematischen Tiefsinn".

  15. Daß uns der Anblick der Tiere so ergötzt, beruht hauptsächlich darauf, daß es uns freut, unser eigenes Wesen so vereinfacht vor uns zu sehn.

  16. Der einzige Mann, der wirklich nicht ohne Frauen leben kann, ist der Frauenarzt.

  17. Der Heiterkeit sollen wir, wann immer sie sich einstellt, Tür und Tor öffnen, denn sie kommt nie zur unrechten Zeit.

  18. Der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr.

  19. Der schlimmste Mißbrauch ist der Mißbrauch des Besten.

  20. Der Wechsel allein ist das Beständige.

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