Zitate von Christian Friedrich Hebbel

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Insgesamt 22 Zitate in alphabetischer Reihenfolge (max. 20 Zitate pro Seite)
  1. Das Leben ist ein ewiges Werden.
    Sich für geworden halten heißt sich töten.

    aus: Aphorismen von A-Z: Das grosse Handbuch geflügelter Definitionen (von Lothar Schmidt)

  2. Das Leben ist nie etwas, es ist nur die Gelegenheit zu einem Etwas.

  3. Das Publikum beklatscht ein Feuerwerk, aber keinen Sonnenaufgang.

  4. Der Jugend wird oft der Vorwurf gemacht, sie glaube, dass die Welt mit ihr erst anfange.
    Aber das Alter glaubt noch öfter, daß mit ihm die Welt aufhöre.

  5. Der Traum ist der beste Beweis, daß wir nicht so fest in unserer Haut eingeschlossen sind, als es scheint.

  6. Der Utopist sieht das Paradies,
    der Realist das Paradies plus Schlange.

  7. Die Krankheiten, die das Wachstum der Menschheit bezeichnen, nennt man
    Revolutionen.

  8. Eine Welt, worin ein Hund auch nur ein einziges Mal Prügel bekommt, kann keine vollkommene Welt sein.

  9. Es gehört mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.

  10. Es gibt Dinge, die man bereut, ehe man sie tut.
    Und man tut sie doch.


  11. Es gibt Leute,
    die nur aus dem Grunde
    in jeder Suppe ein Haar finden,
    weil sie, wenn sie davorsitzen,
    so lange den Kopf schütteln,
    bis eins hineinfällt

  12. In den Dichtern träumt die Menschheit.

  13. Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein als ein rundes Nichts.

  14. Jeder Mensch trägt einen Zauber im Gesicht, der irgendjemand gefällt.

  15. Liebe ist die Kraft des Herzens.

  16. Man kann gar wohl fragen: was wäre der Mensch ohne die Tiere?
    Aber nicht umgekehrt: was wären die Tiere ohne den Menschen?

    aus: Tagebücher

  17. Vertrauen ist die größte Selbstaufopferung.

  18. Wenn ein Mensch in den Spiegel sieht, glättet er jedesmal sein Gesicht und sucht ihm den freundlichsten Ausdruck zu geben.
    Möchte er sich doch erinnern, daß alle Menschen, denen er auf der Straße begegnet, in Bezug auf ihn Spiegel sind!

    aus: Tagebücher

  19. Wenn einem Philosophen ein Licht aufgeht, ists für den andern immer ein Schatten.

  20. Wenn man etwas recht gründlich hasst, ohne zu wissen warum,
    so kann man überzeugt sein, dass man davon einen Zug in seiner eigenen Natur hat.

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