Zitate von Heinrich Heine


Insgesamt 18 Zitate in alphabetischer Reihenfolge
  1. Ärgert dich dein Auge, so reiß es aus,
    ärgert dich deine Hand, so hau sie ab,
    ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab,
    und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.

  2. Als Hegel auf dem Totenbette lag, sagte er: "Nur einer hat mich verstanden", aber gleich darauf fügte er verdrießlich hinzu: "Und der hat mich auch nicht verstanden."

  3. Die deutsche Sprache ist an sich reich, aber in der deutschen Konversation gebrauchen wir nur den zehnten Teil dieses Reichtums; faktisch sind wir also spracharm.

    aus: Gedanken

  4. Die Freiheit der Meinung setzt voraus, daß man eine hat.

  5. Die Herrlichkeit der Welt ist immer adäquat der Herrlichkeit des Geistes, der sie betrachtet.

  6. Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.

    aus: Almansor

  7. Du fragst mich, Kind, was Liebe ist?
    Ein Stern in einem Haufen Mist.

  8. Ein Buch will seine Zeit. Alle schnell in wenigen Wochen geschriebenen Bücher erregen bei mir ein gewisses Vorurteil gegen den Verfasser.

    aus: Gedanken

  9. Ein Kluger bemerkt alles.Ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.

  10. Es gibt Leute, welche den Vogel genau zu kennen glauben,weil sie das Ei gesehen haben, aus dem er gekrochen ist.


  11. Es gibt nichts stilleres als eine geladene Kanone.

  12. In der Kunst ist die Form alles, der Stoff gilt nichts.

    aus: Gedanken

  13. Nur der verwandte Schmerz entlockt uns die Träne, und jeder weint eigentlich für sich selbst allein.

    Zugesandt von: Manuela Schöffmann

  14. Staat und Kirchen können nur zwei Möglichkeiten dulden:Ehe oder
    Prostitution, und in den meisten Fällen ist ihnen die Liebe außerhalb
    dieser beiden Gehege verdächtig

  15. Weise erdenken die neuen Gedanken
    und Narren verbreiten sie.

    Zugesandt von: Manuela Schöffmann

  16. Wenn wir es recht überdenken,
    so stecken wir doch alle nackt in unseren Kleidern.

  17. Wer mit täppischer Hand nach einer Rose griff,darf sich nicht beklagen, dass ihn die Dornen verletzten.

    Zugesandt von: Manuela Schöffmann

  18. Wir sind alle Menschen und treiben am liebsten, was für uns nicht passt, was wir nicht verstehen und wobei wir uns lächerlich machen.

    Zugesandt von: Manuela Schöffmann