Zitate von Henry David Thoreau


Insgesamt 9 Zitate in alphabetischer Reihenfolge
  1. Aber die menschlichen Fähigkeiten sind noch nie gemessen worden, und wir sind nicht imstande, von dem, was bis jetzt geschehen, auf das zu schließen, was geschehen kann, so wenig ist noch versucht worden.

    aus: Walden oder Leben in den Wäldern (Ökonomie)
    Zugesandt von: Kai W. Dörfner

  2. Die unaufhörliche Aufregung und Sorge vieler Menschen ist eine fast unheilbare Krankheitsform.Wir übertreiben die Wichtigkeit von allen, was wir tun, und wie vieles geschieht doch ohne uns!

    aus: Walden oder Leben in den Wäldern (Ökonomie)
    Zugesandt von: Kai W. Dörfner

  3. Ein Farmer erklärte mir: 'Sie können nicht von Pflanzenkost allein leben, denn sie enthält nichts für den Knochenbau', ...; und während er mir vordoziert, geht er hinter seinen Ochsen her, die mit ihren vegetarisch aufgebauten Knochen ihn mitsamt seinem wackeligen Pflug über alle Hindernisse hinwegziehen.

    aus: Walden oder Leben in den Wäldern (Ökonomie)
    Zugesandt von: Kai W. Dörfner

  4. Es ist nicht genug, beschäftigt zu sein; das sind auch die Ameisen. Die Frage ist: Womit sind wir beschäftigt?

  5. Es ist nie zu spät, unsere Vorurteile aufzugeben;auf keine Ansicht, keine Lebensweise, und sei sie noch so alt, kann man sich ohne Prüfung verlassen.

    aus: Walden oder Leben in den Wäldern (Ökonomie)
    Zugesandt von: Kai W. Dörfner

  6. Ich zog in den Wald, weil ich den Wunsch hatte, mit Überlegung zu leben, dem eigentlichen, wirklichen Leben näher zu treten, zu sehen, ob ich nicht lernen konnte, was es zu lehren hätte, damit ich nicht, wenn es zum Sterben ginge, einsehen müsste, dass ich nicht gelebt hatte. Ich wollte nicht das leben, was nicht Leben war; das Leben ist so kostbar. Auch wollte ich keine Entsagung üben, außer es wurde unumgänglich notwendig. Ich wollte tief leben, alles Mark des Lebens aussaugen, so hart und spartanisch leben, dass alles, was nicht leben war, in die Flucht geschlagen wurde.

    aus: Walden oder Leben in den Wäldern (S. 98)
    Zugesandt von: Kai W. Dörfner

  7. In wilderness is the preservation of the world.

  8. So heftig fühlen wir den Drang zu leben, dass wir das Leben anbeten und die Möglichkeit einer Änderung leugnen.

    aus: Walden oder Leben in den Wäldern (Ökonomie)
    Zugesandt von: Kai W. Dörfner

  9. Was vor uns liegt und was hinter uns liegt ist nichts im Vergleich zu dem, was in uns liegt.
    Und wenn wir das, was in uns liegt nach außen in die Welt tragen, geschehen Wunder.