Zitate von Immanuel Kant


Insgesamt 17 Zitate in alphabetischer Reihenfolge
  1. Alle Sprache ist Bezeichnung der Gedanken.

  2. Das Recht muß nie der Politik, wohl aber die Politik jederzeit dem Recht angepaßt werden.

  3. Denken ist Reden mit sich selbst.

  4. Der Mann ist leicht zu erforschen,
    die Frau verrät ihr Geheimnis nicht.

  5. Die Grausamkeit gegen die Tiere ist der Pflicht des Menschen gegen sich selbst entgegengesetzt.

  6. Es könnte sein, dass die Menschheit reicher wird, indem sie ärmer wird, und gewinnt, indem sie verliert.

  7. Gewissen ist das Bewußtsein eines inneren Gerichtshofes im Menschen.

  8. Gewissenlosigkeit ist nicht Mangel des Gewissens, sondern der Hang, sich an dessen Urteil nicht zu kehren.

  9. Handle so, daß die Maxime deines Willens
    zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung dienen kann.

  10. Ich habe in meinem Leben viele gute und kluge Bücher gelesen. Aber ich habe in ihnen allen nicht gefunden, was mein Herz so still und froh gemacht hätte wie die vier Worte aus dem 23. Psalm: "Du bist bei mir."


  11. Kinder müssen nur in solchen Dingen unterrichtet werden, die sich für ihr Alter schicken.

  12. Nicht sehen trennt von den Dingen,
    nicht hören trennt von den Menschen.

  13. Religion ist die Erkenntnis aller unserer Pflichten als göttliche Gebote.

  14. Schön ist dasjenige, was ohne Interesse gefällt.

  15. Unter allen Lebensweisen ist das Jagdleben ohne Zweifel der gesitteten Verfassung am meisten zuwider;
    das Noachische Blutverbot scheint uranfänglich nichts anderes als das Verbot des Jägerlebens gewesen zu sein.

  16. Wer sich zum Wurm macht, kann nachher nicht klagen, wenn er mit Füßen getreten wird.

  17. Wir denken selten bei dem Licht an Finsternis,
    beim Glück ans Elend,
    bei der Zufriedenheit an Schmerz,
    aber umgekehrt jederzeit.