Zitate von Johann Wolfgang von Goethe

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  1. "Erkenne dich!" Was soll das heißen? Es heißt: Sei nur und sei auch nicht! Es ist eben einen Spruch der lieben Weisen, der sich in der Kürze widerspricht.

  2. Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muß nur versuchen, es noch einmal zu denken.

  3. Alles Vollkommene in seiner Art muß über seine Art hinausgehen.

  4. Alles, was wir tun hat eine Folge.
    Aber das Kluge und Rechte bringt nicht immer etwas Günstiges
    und das Verkehrte nicht immer etwas Ungünstiges hervor.

    Zugesandt von: Manuela Schöffmann

  5. Allgemeine Begriffe und großer Dünkel sind immer auf dem Wege, entsetzliches Unheil anzurichten.

  6. Auch ist das Suchen und Irren gut, denn durch Suchen und Irren lernt man.

  7. Aus aller Ordnung entsteht zuletzt Pedanterie; um diese loszuwerden, zerstört man jene, und es geht eine Zeit hin, bis man gewahr wird, daß man wieder Ordnung machen müsse.

    aus: Maximen und Reflexionen

  8. Behandle die Menschen so, als wären sie, was sie sein sollten,und du hilfst ihnen zu werden, was sie sein können.

  9. Blumen sind die schönen Worte und Hieroglyphen der Natur, mit denen sie uns andeutet, wie lieb sie uns hat.

  10. Da steh' ich nun, ich armer Tor,
    Und bin so klug als wie zuvor!

    aus: Faust I


  11. Da wo du bist, wo du bleibst, wirke, was du kannst, sei tätig und gefällig und laß dir die Gegenwart heiter sein.

  12. Das also war des Pudels Kern!

    aus: Faust I

  13. Das beste Monument des Menschen ist der Mensch.

  14. Das eigentliche Studium der Menschheit ist der Mensch.

    aus: Wahlverwandtschaften II

  15. Das erste und das letzte, was vom Genie gefordert wird, ist Wahrheitsliebe.

  16. Das Gleiche läßt uns in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.

  17. Das Höchste, wozu der Mensch gelangen kann, ist das Erstaunen.

  18. Das Menschenleben ist seltsam eingerichtet: Nach den Jahren der Last hat man die Last der Jahre.

  19. Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche zu verehren.

  20. Das Schwierige leicht behandelt zu sehen, gibt uns das Anschauen des Unmöglichen.

    aus: Maximen und Reflexionen

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