Zitate von Johann Wolfgang von Goethe - Seite 2

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  1. Das Wahre fördert; aus dem Irrtum entwickelt sich nichts, er verwickelt uns nur.

    aus: Maximen und Reflexionen

  2. Das Wort "ich will" ist mächtig, sagts einer leis und still.
    Die Sterne reisst's vom Himmel, das kleine Wort "ich will"!

    aus: Quelle unklar, vielleicht sogar ein anderer Autor

  3. Den Teufel spürt das Völkchen nie, und wenn er sie beim Kragen hätte.

  4. Denn wir können die Kinder nach unserm Sinne nicht formen.

    aus: Hermann und Dorothea

  5. Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten.

  6. Der Feige droht nur, wo er sicher ist.

  7. Der Haß ist ein aktives Mißvergnügen, der Neid ein passives, deshalb darf man sich nicht wundern, wenn der Neid so schnell in Haß übergeht.

  8. Der Irrtum ist recht gut, solange wir jung sind, man muß ihn nur nicht mit ins Alter schleppen.

  9. Der Patriotismus verdirbt die Geschichte.

  10. Der Scharfsinn verlässt geistreiche Männer am wenigsten, wenn sie Unrecht haben.


  11. Der Undank ist immer eine Art Schwäche. Ich habe nie gesehen, daß tüchtige Menschen undankbar gewesen wären.

  12. Der Witz setzt immer ein Publikum voraus. Darum kann man den Witz auch nicht bei sich behalten.
    Für sich allein ist man nicht witzig.

  13. Der Wunsch, etwas zu machen, ist eine Vorahnung der Fähigkeiten, die man hat.

  14. Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.

    aus: Wilhelm Meisters Lehrjahre

  15. Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.

    aus: Faust I

  16. Die Irrtümer des Menschen machen ihn eigentlich liebenswürdig.

  17. Die Konsequenz der Natur tröstet schön über die Inkonsequenz der Menschen.

  18. Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen.

    aus: Maximen und Reflexionen

  19. Die Menschen begreifen gar nicht, wie ernst man sein muß, um heiter zu sein.

  20. Die Menschen werden durch Gesinnungen geeinigt und durch Meinungen getrennt.

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