Zitate von Kurt Tucholsky

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  1. Aber wenn wir nicht mehr wollen:
    dann gibt es nie wieder Krieg!

  2. Alles ist richtig, auch das Gegenteil.
    Nur "zwar - aber", das ist nie richtig.

  3. Als deutscher Tourist im Ausland steht man vor der Frage, ob man sich anständig benehmen muß oder ob schon deutsche Touristen dagewesen sind.

  4. Als Gott am sechsten Schöpfungstage alles ansah, was er gemacht hatte,
    war zwar alles gut, aber dafür war auch die Familie noch nicht da.

  5. Das ärgerliche am Ärger ist, daß man sich schadet, ohne anderen zu nützen.

  6. Das Christentum ist eine gewaltige Macht. Dass zum Beispiel protestantische Missionare aus Asien unbekehrt wieder nach Hause kommen - das ist eine große Leistung.

  7. Das Gegenteil von Gut ist nicht Böse sondern gut gemeint.

  8. Den meisten Leuten sollte man in ihr Wappen schreiben:
    Wann eigentlich, wenn nicht jetzt?

  9. Denn das ist Humor:
    durch die Dinge durchsehen, wie wenn sie aus Glas wären.

  10. Denn nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein.

    aus: Die Weltbühne


  11. Der eigene Hund macht keinen Lärm - er bellt nur.

  12. Der geschickte Journalist hat eine Waffe: das Totschweigen - und von dieser Waffe macht er oft genug Gebrauch

    aus: Die Weltbühne

  13. Der geschickte Journalist hat eine Waffe: das Totschweigen - und von dieser Waffe macht er oft genug Gebrauch.

  14. Der Horizont des Berliners ist längst nicht so groß wie seine Stadt.

  15. Der Leser hats gut: Er kann sich seine Schriftsteller aussuchen.

  16. Der Mensch hat neben dem Trieb der Fortpflanzung und dem zu essen und zu trinken zwei Leidenschaften: Krach zu machen und nicht zuzuhören.

  17. Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenns ihm gut geht und eine, wenn ihm schlecht geht. Die letzte heißt Religion.

  18. Der Mensch zerfällt in zwei Teile: In einen männlichen, der nicht denken will, und in einen weiblichen, der nicht denken kann. Beide haben sogenannte Gefühle: man ruft diese am sichersten dadurch hervor, dass man gewisse Nervenpunkte des Organismus in Funktion setzt. In diesen Fällen sondern manche Menschen Lyrik ab.

  19. Der Satiriker ist ein gekränkter Idealist: er will die Welt gut haben, sie ist schlecht, und nun rennt er gegen das Schlechte an.

  20. Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.

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