Zitate von Lao-tse


Insgesamt 18 Zitate in alphabetischer Reihenfolge
  1. Andere beherrschen erfordert Kraft.
    Sich selbst beherrschen fordert Stärke.

  2. Andere erkennen ist weise.
    Sich selbst erkennen ist Erleuchtung.

  3. Auch der längste Marsch beginnt mit dem ersten Schritt.

  4. Das Universum ist vollkommen.
    Es kann nicht verbessert werden.
    Wer es verändern will, verdirbt es.
    Wer es besitzen will, verliert es.

  5. Denn Sein und Nichtsein erzeugen einander.
    Schwer und Leicht vollenden einander.
    Lang und Kurz gestalten einander.
    Stimme und Ton vermählen einander.
    Vorher und Nachher folgen einander.

  6. Der Edle lässt das allzusehr, das Zuviel, das zu Groß.

  7. Der wahrhaft Gelehrte schämt sich nicht,
    auch solche zu fragen, die unter ihm stehen.

  8. Der Weise lebt in der Einfalt und ist ein Beispiel für viele. Er will nicht selber scheinen, darum wird er erleuchtet.

  9. Die Dinge sind dazu da, dass man sie benutzt, um das Leben zu gewinnen,
    und nicht, dass man das Leben benutzt, um die Dinge zu gewinnen.

  10. Die größte Offenbarung ist die Stille.


  11. Dinge wahrzunehmen ist der Keim der Intelligenz.

  12. Gewalt zerbricht an sich selbst.

  13. Lasse nichts Böses in Deinen Gedanken sein.

  14. Nach Wissen suchen, heißt Tag für Tag dazu gewinnen.

  15. Pflichtbewusstsein ohne Liebe macht verdrießlich.
    Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos.
    Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.
    Wahrhaftigkeit ohne Liebe macht kritiksüchtig.
    Klugheit ohne Liebe macht betrügerisch.
    Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerich.
    Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.
    Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch.
    Macht ohne Liebe macht grausam.
    Ehre ohne Liebe macht hochmütig.
    Besitz ohne Liebe macht geizig.
    Glaube ohne Liebe macht fanatisch.

  16. Wer andere erkennt, ist gelehrt.
    Wer sich selbst erkennt, ist weise.
    Wer andere besiegt, hat Muskelkräfte.
    Wer sich selbst besiegt, ist stark.
    Wer zufrieden ist, ist reich.
    Wer seine Mitte nicht verliert, der dauert.

  17. Wer das Lernen übt, vermehrt täglich.
    Wer den Sinn übt, vermindert täglich.

  18. Wer kein Ziel hat, kann auch keines erreichen.