Zitate von Marie von Ebner-Eschenbach

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  1. "Man kann nicht allen helfen", sagt der Engherzige und hilft keinem.

  2. "und ich habe mich so gefreut", sagst Du vorwurfsvoll, wenn Dir eine Hoffnung zerstört wurde. Du hast Dich gefreut - ist das nichts?

  3. Alle anderen Enttäuschungen sind gering im Vergleich zu denen, die wir an uns selber erleben.

  4. An dem Manna der Anerkennung lassen wir es uns nicht genügen, uns verlangt nach dem Gifte der Schmeichelei.

  5. An Rheumatismen und an wahre Liebe glaubt man erst, wenn man davon befallen wird.

  6. Andere neidlos Erfolge erringen zu sehen, nach denen man selbst strebt, ist Grösse.

  7. Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel. Sie können auch Vorboten einer neuen Regel sein.

  8. Das Alter verklärt oder versteinert.

  9. Das Recht des Stärkeren ist das stärkste Unrecht.

  10. Das Vertrauen ist etwas so Schönes, daß selbst der ärgste Betrüger sich eines gewissen Respektes nicht erwehren kann vor dem, der es ihm schenkt.


  11. Dass alles vergeht, weiß man schon in der Jugend; aber wie schnell alles vergeht, erfährt man erst im Alter.

  12. Dauernde Freundschaft kann nur zwischen Menschen von gleichem Wert bestehen.

  13. Dem großen Publikum ist ein Buch nicht leicht zu schlecht, sehr leicht aber zu gut.

  14. Der Geist einer Sprache offenbart sich am deutlichsten in ihren unübersetzlichen Worten.

  15. Der größte Feind des Rechts ist das Vorrecht.

  16. Der Klügere gibt nach!
    Eine traurige Wahrheit, sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.

  17. Der Spott endet, wo die Vernunft beginnt.

  18. Der Umgang mit einem Egoisten ist darum so verderblich, weil die Notwehr uns allmählich zwingt, in seine Fehler zu verfallen.

  19. Der Verstand kann ein Held sein, die Klugheit ist meistens ein Feigling.

  20. Der Zufall ist die in Schleier gehüllte Notwendigkeit.

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